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Neuraltherapie

Erleben Sie die kraftvolle Wirkung der Neuraltherapie! Ideal bei akuten Verletzungen und chronischen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Neuralgien, Reizdarm, Entzündungen und Gelenkerkrankungen. Spüren Sie die Erleichterung!

Die Neuraltherapie ist eine Therapiemethode, bei der bestimmte Injektionspräparate unter die Haut gespritzt werden, um sowohl Diagnose als auch Therapie von Erkrankungen zu unterstützen. Dabei kommen Lokalanästhetika wie Procain oder Lidocain zum Einsatz, um gezielt auf den Krankheitsverlauf Einfluss zu nehmen.

Die Neuraltherapie umfasst verschiedene Ansätze:

  • Lokale Therapie: Direkte Anwendung des Anästhetikums am Krankheitsort.
  • Segmenttherapie: Injektionen in die entsprechenden Körperabschnitte.
  • Störfeldtherapie: Behandlung von weiter entfernten Störquellen, die den Krankheitsprozess beeinflussen.

In der Neuraltherapie werden neben Procain und Lidocain auch andere komplementärmedizinische Präparate eingesetzt. Diese werden rund um die Störquelle gespritzt, um deren schädigende Impulse zu unterdrücken und eine Selbstheilung des Körpers zu fördern.

Das Hauptziel der Neuraltherapie ist es, die neuralen, muskulären, hormonellen, lymphatischen und zirkulatorischen Regelkreise im Organismus wieder in ihre physiologische Ordnung zu führen. Dadurch soll ein harmonisches Zusammenspiel im Körper hergestellt werden, das den Heilungsprozess unterstützt.

In der Segmenttherapie wird davon ausgegangen, dass innere Organe auf bestimmten Hautsegmenten (Dermatomen) repräsentiert sind und über Nerven mit diesen verbunden sind. Beispielsweise können Gallenblasenbeschwerden Schmerzen in der rechten Schulter verursachen. Durch die Injektion eines Anästhetikums in die Haut kann der Neuraltherapeut über den Nerv das entsprechende Organ erreichen und behandeln. Diese Methode wird auch als Quaddeltherapie bezeichnet, da sich häufig kleine Erhebungen (Quaddeln) bilden.

Die Störfeldtherapie basiert auf der Theorie, dass im Körper chronische Entzündungsherde, sogenannte Störfelder, entstehen können. Früher erlittene Verletzungen und Narben können ebenfalls als Störfelder wirken, die Dauerreize an weit entfernte Körperstellen senden und dort Erkrankungen und Schmerzen verursachen. Der Neuraltherapeut schaltet diese Störfelder mittels Anästhetikum aus, wodurch sich die Beschwerden oft bessern.

Die Neuraltherapie kann bei akuten Verletzungen sowie vor allem bei chronischen Erkrankungen angewendet werden. Häufige Indikationen sind:

  • Chronische Schmerzen, insbesondere Rücken- und Kopfschmerzen
  • Nervenschmerzen (Neuralgien) wie Trigeminusneuralgie
  • Funktionelle Störungen ohne körperliches Korrelat, beispielsweise Reizdarm
  • Entzündungen
  • Gelenkerkrankungen

Die Neuraltherapie bietet somit eine ganzheitliche und sanfte Behandlungsoption, die auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden kann.